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Zum ersten Heimspiel der neuen Saison wartet auf die HEC Eisbären Heilbronn gleich eine der anspruchsvollsten Aufgaben der Baden-Württemberg-Liga. Am Sonntag, 4. Oktober, empfangen die Heilbronner um 18:30 Uhr die Black Eagles Reutlingen. Damit kommt ausgerechnet der amtierende Meister und Finalgegner der vergangenen Saison zum Heimauftakt in die Heilbronner Eishalle.
Die Rollenverteilung verspricht ein interessantes Duell. Reutlingen gewann in der vergangenen Saison nicht nur die Hauptrunde, sondern setzte sich anschließend auch in den Playoffs durch. Die Black Eagles erzielten in 21 Hauptrundenspielen 120 Treffer und trafen im Finale auf die HEC Eisbären. Dort gingen die Heilbronner zunächst mit einem 5:2-Auswärtssieg in Reutlingen in Führung, ehe die Black Eagles die Serie drehten und sich mit 3:1 Siegen den Meistertitel sicherten.
Damit treffen zwei Mannschaften aufeinander, die sich aus der entscheidenden Phase der vergangenen Saison bestens kennen. Gleichzeitig haben die damaligen Begegnungen gezeigt, dass Heilbronn auch gegen den späteren Meister bestehen kann. Neben dem 5:2 zum Auftakt der Finalserie hatten die Eisbären bereits in der Hauptrunde in Reutlingen mit 2:0 gewonnen.
Auch vor der neuen Spielzeit deutet vieles darauf hin, dass mit den Black Eagles erneut stark zu rechnen sein wird. Der Meisterkader ist in wesentlichen Teilen zusammengeblieben. Reutlingen verfügt weiterhin über zahlreiche Spieler, die bereits in der vergangenen Saison zum erfolgreichen Team gehörten. Auf der aktuellen Kaderseite werden unter anderem Lukas Traub, Devon Pepin, Petr Wiencek, Evan Caroll, Martin Cervenka und Max Kopecky geführt. In der Defensive stehen unter anderem Florian Bayer, Matej Jurco, Vojta Marcinek und Michal Stec im Aufgebot.
Wie viel Offensivpotenzial in der Mannschaft steckt, zeigte sich bereits in der Vorbereitung. Beim Trainingslager in Arosa gelangen Reutlingen drei deutliche Siege mit 9:2, 9:5 und 10:4. Beim anschließenden Test gegen den Liga-Rückkehrer Eppelheim setzten sich die Black Eagles mit 9:3 durch. Eppelheim hielt die Begegnung zunächst offen, ehe Reutlingen im Schlussabschnitt deutlich davonzog.
Während Reutlingen erst am Freitag, 2. Oktober, in die Hauptrunde startet, haben die HEC Eisbären bereits zwei Pflichtspiele absolviert – und dabei einen nahezu perfekten Start hingelegt. Nach dem 5:1 zum Auftakt bei den Schwenninger Fire Wings folgte ein 7:1-Auswärtserfolg bei den Eisbären Eppelheim. Damit stehen die Heilbronner nach zwei Spielen bei sechs Punkten und einem Torverhältnis von 12:2.
Gerade die Partie in Eppelheim zeigte allerdings, dass Ergebnisse allein nicht die ganze Geschichte erzählen. Die Gastgeber gingen früh in Führung und stellten Heilbronn mit ihrer offensiven und aggressiven Spielweise zunächst vor Probleme. Erst im zweiten Drittel drehten die HEC Eisbären die Begegnung mit vier Treffern und setzten sich am Ende deutlich mit 7:1 durch.
Gegen Reutlingen wartet nun ein anderer Maßstab. Für die Heilbronner dürfte deshalb nicht allein das Ergebnis im Mittelpunkt stehen. Die Begegnung bietet früh in der Saison die Gelegenheit zu sehen, wie sich die Mannschaft gegen den amtierenden Meister behaupten kann und wie groß der Abstand zu einem der stärksten Teams der vergangenen Spielzeit aktuell ist. Nach zwei deutlichen Auswärtssiegen geht der HEC jedenfalls mit Selbstvertrauen in seinen Heimauftakt.
Dass die Eisbären gegen Reutlingen gutes und konkurrenzfähiges Eishockey spielen können, haben sie in der vergangenen Saison mehrfach bewiesen. Am Sonntag wird sich zeigen, wie sich das neu formierte Heilbronner Team gegen den Titelverteidiger präsentiert. Für die Zuschauer verspricht das Wiedersehen der beiden Finalisten damit bereits früh in der Saison einen interessanten sportlichen Vergleich.
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