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Zum Abschluss der Hauptrunde empfingen die HEC Eisbären Heilbronn als Tabellenzweiter den Tabellendritten, die Hornets Zweibrücken, in der heimischen Eishalle. Die Partie versprach bereits im Vorfeld Spannung und die Zuschauer bekamen ein rasantes Eishockeyspiel geboten, das jedoch nicht den erhofften Ausgang für die Heilbronner hatte.
Von Beginn an übernahmen die Eisbären optisch die Kontrolle, bestimmten das Tempo und suchten den schnellen Torerfolg. Doch die Hornets agierten defensiv kompakt und blieben offensiv immer gefährlich. In der frühen Phase nutzten sie eine ihrer ersten Chancen eiskalt und gingen mit 0:1 in Führung. Heilbronn drückte in der Folge weiter, fand jedoch kein Mittel, den starken Zweibrücker Torhüter zu überwinden.
Auch im Mitteldrittel bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild: Die Eisbären dominierten optisch, erspielten sich Möglichkeiten, scheiterten aber immer wieder an der Defensive und am Goalie der Gäste. Zweibrücken hingegen zeigte höchste Effizienz und baute durch zwei weitere Treffer die Führung auf 0:3 aus. Mit zunehmender Spieldauer verfiel das Heilbronner Spiel mehr und mehr in Einzelaktionen, während die Hornets abgeklärt agierten.
In das Schlussdrittel starteten die Eisbären in Unterzahl, konnten ein weiteres Gegentor jedoch zunächst verhindern. Kurz darauf geriet Heilbronn erneut in Unterzahl, nutzte aber eine Unachtsamkeit der Gäste. Aiden Wagner erzielte in der 44. Minute das 1:3 und brachte die Hoffnung zurück. Nur vier Minuten später verkürzte Stefano Rupp auf 2:3 (48.). In der Folge drängten die Eisbären auf den Ausgleich, machten sich das Leben jedoch mit unnötigen Strafzeiten schwer. Eine Überzahlsituation nutzten die Hornets in der 57. Minute eiskalt zum 2:4. Trainer Kai Sellers riskierte in den letzten Minuten alles, zog den Torhüter und brachte einen sechsten Feldspieler. Der Mut wurde zunächst belohnt: Eetu Santanen traf in der 59. Minute zum 3:4-Anschluss und sorgte für eine dramatische Schlussphase. Trotz wütender Angriffe und Dauerdruck im gegnerischen Drittel blieb der Ausgleich jedoch aus.
Die Heilbronner Eisbären müssen sich nach großem Kampf den Hornets Zweibrücken mit 3:4 geschlagen geben und beenden die Hauptrunde damit auf dem zweiten Tabellenplatz. Ausschlaggebend für die Niederlage waren die enorme Effizienz der Gäste und die fehlende Konsequenz im Abschluss auf Heilbronner Seite. In den anstehenden Playoffs treffen die Eisbären nun auf die Fire Wings Schwenningen – dort gilt es, an die starken Phasen des Spiels anzuknüpfen und die individuellen Fehler zu minimieren.